Das Schreiben des erkrankten Bischofs wurde während des Gottesdienstes verlesen. Gerber dankte Gerhard Stanke darin „auch für Deine Weggemeinschaft seit meinem Amtsantritt und unser vertrauensvolles Miteinander“. Stankes Impulse und Hinweise seien ihm seither sehr wichtig geworden.
An sehr vielen Orten im Bistum Fulda und vor allem in den Herzen sehr vieler Menschen werden dem Bischof zufolge die Spuren von Stankes Wirken deutlich: „Viele hast Du ermutigt, ihren Weg des Glaubens in der Nachfolge Christi zu gehen“. Eine ganze Generation heutiger Priester habe er entscheidend geprägt und sei auch heute noch mit vielen Geistlichen in Kontakt; insbesondere mit denjenigen, die durch Krankheit oder Alter herausgefordert sind.
Gerber hebt den geschärften Blick Stankes für Menschen hervor, die sich in herausfordernden Situationen befinden. Der Einsatz für Benachteiligte, die Sorge für kranke und alte Menschen gehören zum Wesenszug des früheren Generalvikars. Es sei beeindruckend zu erleben, wie Stanke diesen konkreten Dienst am Nächsten auch mit 80 Jahren lebt.
Der Professor für Moraltheologie ist auch nach seinem Ausscheiden aus den Leitungsämtern Seelsorger in großer Nähe zu den Menschen geblieben – etwa durch Gottesdienste in Justizvollzugsanstalten oder Besuche in Seniorenheimen und Krankenhäusern.
Prof. Dr. Gerhard Stanke wurde am 4. November 1945 in Thröm (Kreis Ratibor) in Oberschlesien geboren. Nach der Vertreibung aus seiner Heimat wuchs er in Fulda auf, wo er 1965 am Domgymnasium das Abitur ablegte. Er studierte Theologie und Philosophie in Königstein, München und Fulda und empfing am 4. April 1971 im Fuldaer Dom durch Bischof Dr. Adolf Bolte die Priesterweihe.
Am 15.
Oktober 2008 wurde Stanke zum Generalvikar des Bistums Fulda und Moderator der
Kurie ernannt – ein Amt, das er bis zum 31. Dezember 2019 ausübte. Während der
Sedisvakanz des Bistums war er zudem ständiger Vertreter des
Diözesanadministrators Prof. Dr. Karlheinz Diez.
Mit dem Beginn der Amtszeit von Bischof Dr. Michael Gerber übernahm er die Aufgabe des Generalvikars nochmals für eine befristete Zeit, um einen reibungslosen Übergang in der Bistumsleitung zu gewährleisten. Am 1. Januar 2020 wurde er von Bischof Gerber in den Ruhestand verabschiedet.
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