Hauptzelebrant des feierlichen Gottesdienstes war Domkapitular Prof. Dr. Cornelius Roth. Traditionell wurden während der Messe Kräuter und Blumen gesegnet – ein Brauch, der auf die heilende und segnende Kraft Gottes verweist, wie sie in Maria offenbar wurde. Domorganist Ulrich Moormann und Kantor Marius Hübner begleiteten das Pontifikalamt musikalisch.
Im Anschluss an den Gottesdienst zogen die Gläubigen mit Kerzen in einer Lichterprozession durch den Fuldaer Schlossgarten. Die silberne Strahlenmadonna galt dabei als besonderes Zeichen der Marienverehrung. Gemeinsame Gebete und Gesänge im Parterre des Schlossgartens bildeten den feierlichen Abschluss der Prozession.
Mariä Aufnahme in den Himmel, volkstümlich „Mariä Himmelfahrt“, gilt als das älteste ausschließliche Marienfest. Im Orient wahrscheinlich schon bald nach dem Konzil von Ephesus (431) aufgekommen, wurde es von Kaiser Mauritius (gest. 602) auf den 15. August festgesetzt. Über seine Feier in Rom enthält die erste Kunde ein Evangelienverzeichnis von Würzburg aus dem 7. Jahrhundert. Papst Leo IV. (847-855) gab ihm 847 eine Oktav. Im 9. Jahrhundert war es im Frankenland allgemein verbreitet.
In Fulda Stadt und Land hat dieses Marienfest wohl schon früh Eingang gefunden. Nach der schweren Pestepidemie des Jahres 1350 wurde zu Mariä Himmelfahrt die sogenannte „Spenth-Prozession“ gestiftet, die jedes Jahr am Vortag zum Frauenberg führte und mit einer besonderen Armenspendung verbunden war.
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