Die Neugründungen bedeuteten eine organisatorische Neuausrichtung und bieten die Möglichkeit für eine inhaltliche und pastorale Neuausrichtung in den Gemeinden. Die Grundlage dafür wurde durch die Arbeit einer Fachgruppe bereits in den Jahren 2020/2021 gelegt. Im Anschluss erfolgte im vergangenen Jahr eine Neuumschreibung der bisherigen Pastoralverbünde. Dabei wurden nicht nur die künftige Anzahl der Pfarreien festgelegt, sondern auch ihre geografischen Zuschnitte definiert. Das im Zuge dieser Entwicklungen ausgearbeitete und verabschiedete Pfarreigremiengesetz wurde im Januar 2025 in Kraft gesetzt und regelt die künftige Gremienarbeit in den neu zu gründenden Pfarreien.
Die Überlegungen zu einem verbindlichen Enddatum der Neugründungen wurde intensiv in verschiedenen Bistums-Gremien geführt – unter anderem in der Dechantenkonferenz, im Katholikenrat, in der Konferenz der Dekanatssprecherinnen und -sprecher der Laien im pastoralen Dienst, im Ständigen Ausschuss der Diakone sowie im Priesterrat. Diese Gremien sprachen sich nahezu einstimmig dafür aus, die Neugründungsprozesse bis zum 1. Januar 2030 abzuschließen. Lediglich in Ausnahmefällen können von Pfarreien begründete Verlängerungen beim Bischöflichen Generalvikariat beantragt werden. Etwa, um aufeinanderfolgende Strukturprozesse in kurzen zeitlichen Abständen zu vermeiden.
Mit der Fokussierung auf das Jahr 2030 verbindet das Bistum das Ziel, eine verlässliche Planungsgrundlage zu schaffen. Gleichzeitig sollen neue Freiräume entstehen, in denen das Engagement von Haupt- und Ehrenamtlichen stärker auf die inhaltliche, seelsorgliche und pastorale Weiterentwicklung gerichtet werden kann.
Die neue Struktur bietet die Chance, Ressourcen gezielter einzusetzen, Kompetenzen besser zu vernetzen, dabei Kraft und Kreativität zu entfalten und innovative Wege in der Gemeindearbeit zu gehen.
Mit dem nunmehr vereinbarten Ziel, die neuen Pfarreien bis 2030 zu gründen, setzt das Bistum Fulda seinen zukunftsorientierten Weg fort: weg von der bloßen Pfarrei-Verwaltung bestehender Strukturen, hin zu einem aktiven, lebendigen und gemeinschaftlich gestalteten kirchlichen Leben.
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